Rendite
Der Begriff Rendite bezeichnet den Gesamterfolg einer Kapitalanlage.
Bei Fonds beruht die erzielte Rendite auf den Erträgen aus z.B. Zinsen, Dividenden, realisierten Kursgewinnen und den Kursveränderungen der im Fonds befindlichen Werte.
Rendite = (Auszahlungsbetrag / Einzahlungsbetrag) - 1
Der Begriff Rendite steht also für die Verhältnismäßigkeit zwischen investiertem und ausgezahltem Kapital und wird meistens als Prozentsatz angegeben.
Eine allgemeine gebräuchliche Messung der Rendite ist der Zinssatz.
Die Angabe der Rendite alleine sagt aber noch nichts über den Erfolg eines Investments aus.
Erst im Marktumfeld betrachtet kann eine Rendite als gut oder weniger gut bewertet werden.
Renditeberechnungen werden in der Regel auf Jahresbasis durchgeführt, schon aus dem Grund heraus, dass tagesaktuelle Berechnungen oftmals nicht schnell genug durchgeführt werden können und weil die aus einer solchen Berechnung resultierende Zahl einfach zu gering ist, um einem Anleger als halbwegs vernünftige Maßgabe zur Auswertung eines Investments zu dienen.
Beispiel:
15% Rendite pro Jahr wären rund 0,04% Rendite pro Tag.
Schon rein marketingtechnisch wäre die Angabe einer solchen Tagesrendite schlecht und ein interessierter Anleger kann sich unter dieser Zahl auch nicht sofort vorstellen, dass sich dahinter eigentlich ein sehr interessantes Investment verbergen könnte.
Zu beachten wäre dann noch das Verhältnis von Rendite und Risiko eines Investments.
Rendite und Risiko sind Themen, die Anleger immer beschäftigen.
Grundsätzlich kann eine höhere Rendite nur durch einen Verzicht auf Sicherheit erreicht werden.
D.h. wer überdurchschnittliche Renditen erwirtschaften möchte, muss verstärkt damit rechnen auch Geld zu verlieren.
