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Rentenfonds


Rentenfonds sind Fonds, die überwiegend oder ausschließlich in festverzinsliche Wertpapiere investieren.

Im Unterschied zu Privatanlegern können Rentenfonds durch die erheblichen ihnen zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel aus einer viel umfangreicheren Auswahl an Rentenpapieren wählen.

Durch den Kauf vieler verschiedener festverzinslicher Wertpapiere kann ein Rentenfonds das Risiko eines Wertverlustes mindern und somit die erzielbare Rendite steigern.

Rentenfonds verfügen im Regelfall über ein professionelles Fondsmanagement, welches permanent den Markt beobachtet und dadurch schnellstmöglich auf Zinsänderungen oder günstige Investitionszeitpunkte reagieren kann.

Beides sind Fähigkeiten, die in privater Anleger in den seltensten Fällen aufweist.

Rentenfonds unterliegenden folgenden Risiken:

Währungsrisiko:

Aufgrund der Tatsache, dass festverzinsliche Wertpapiere meist in der Währung herausgegeben werden, in der der Schuldner seine Buchhaltung führt, können Währungsschwankungen immer sowohl zu Kursgewinnen, als auch zu Kursverlusten führen.

Laufzeitrisiko:

Bei der Auswahl festverzinslicher Wertpapiere kommt den Aspekten Zinssatz, Kurswert und Laufzeit eine hohe Bedeutung zu. Nur ein professionelles Fondsmanagement ist in der Lage festzustellen, welche Wertpapiere abhängig von der aktuellen Zinssituation die beste Wahl darstellen und auch nur einem professionellen Fondsmanagement ist es möglich, auf Zinsentwicklungen kurzfristig reagieren zu können.


3. Qualitätsrisiko

Eine der wichtigsten Einschätzungen, die das Management eines Rentenfonds treffen muss, ist die richtige Einstufung der Qualität des Schuldners, denn nur ein zahlungsfähiger Schuldner ist in der Lage, zum Laufzeitende seine Schulden zu begleichen.
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