GELDMARKTFONDS

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Arten von Geldmarktfonds


Geldmarktfonds im allgemeinen sind eine Kategorie der Investmentfonds, bei denen die Mittel des Fonds in Geldmarkttitel investiert werden.

Man unterscheidet  folgende Typen von Geldmarktfonds:

Reine Geldmarktfonds

Sie sind in Deutschland seit dem 01.08.1994 mit dem Inkrafttreten des Zweiten Finanzmarktförderungsgesetzes zugelassen. Bei ihnen werden bis zu 100% der Fondsanteile in kurzfristige Guthaben bei Kreditinstituten und in reine Geldmarkttitel wie z.B. Tages- oder Festgelder in verschiedenen Währungen und kurzlaufende festverzinsliche Wertpapiere investiert.

Cash-Fonds

Sind eine Unterform der reinen Geldmarktfonds, die zu mindestens 75% in der Fondsanteile in Bankguthaben investieren. Cash-Fonds investieren wie reine Geldmarktfonds ausschließlich in Bankguthaben, Termin- und Festgelder und Geldmarkt- bzw. geldmarktähnliche Wertpapiere.

Geldmarktnahe Fonds

Sie sind in Deutschland seit dem 01.03.1990 zugelassen. Bei Geldmarktnahen Fonds werden bis zu 49% des Fondsvermögens in Geldmarkttitel angelegt. Die restlichen 51% werden in festverzinsliche Wertpapiere mit kurzen Restlaufzeiten und variabel verzinslichen Anleihen investiert. Geldmarktnahe Fonds bewegen sich etwa im selben Anlagebereich wie Geldmarktfonds, allerdings liegen bei ihnen die Restlaufzeiten der Wertpapiere höher, in der Regel bei zwei bis drei Jahren.  

Synthetische Geldmarktfonds

Sie stellen eine Kombination aus langlaufenden Rentenpapieren und anderen Finanzmarktmitteln dar.

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